Lixa and ioa

new music production. 2025 almost loa and Loviq Ida Jones presenting their new albums on Spotify. https://open.spotify.com/artist/1GFUaNT0OggbzKVZsKpvHA?si=JG-yHb4WSjWuwTLM1jokZg
2025, Management by Studio Ikun, Luo/Muchenberger

NEUWALD Rorschach, seit 2018
Rewilding, Elsbeere und Kastanie auf Brachland
phytosoziosanitäre Installation
(Experimental Guarden) Maria Playground
Koordinaten: 47.473027, 9.500094
Das City-Rewilding-Projekt „Neuwald“ von Maria Offspace präsentiert eine phytosoziosanitäre Kunstinstallation, die als Experimental Guarden bekannt ist. Die Kunstinstallation zeichnet sich durch eine Affinität zur Natur aus, die nicht nur umschlossen, sondern auch sorgfältig beobachtet wird. In der zeitgenössischen Kunst und Kunstbetrachtung spielen Einflüsse aus dem täglichen Geschehen eine bedeutende Rolle, insbesondere in Bezug auf Naturthemen, die von Artenschutz bis zum Klimawandel reichen.
Das Experimental Guarden von Maria Offspace dient nicht nur als Archiv für Flora, sondern auch als Rückzugsort für die städtische Flora und Fauna. Gleichzeitig reflektiert es den Verlust natürlicher Lebensräume und zeigt auf, dass viele Pflanzen ohne menschlichen Eingriff nicht überleben würden. Der Experimental Guarden beherbergt eine Vielzahl von Pflanzen, darunter invasive Neophyten, Stauden und Hecken wie die Robinia pseudoacacia, Rubus sect. Rubus oder Cornus sericea, die den Raum ohne menschliche Intervention dominieren würden.
„Neuwald“ schafft somit einen spannenden Dialog zwischen Kunst und Natur, indem es nicht nur ästhetische Elemente betont, sondern auch auf ökologische und soziale Zusammenhänge hinweist. Das Projekt vereint Kunstinstallation, Archiv für Flora und aktives Eingreifen in die Natur, um eine immersive Erfahrung zu schaffen.

Ohne Titel
(Homoludens / Technologische Singularität / K.I.)
Transmedial, 2017
Exploration der Ambivalenz im Transhumanismus. Transzendenz und Tragödie.
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Environment I fancied.
2011, (Text-Version, Wand Zeit Schrift), SW-Plot, papier, 170 x 190 cm
„Environment I fancied“ ist ein Projekt, das die Reise-Tagebuch-Einträge des Künstlers in den Mittelpunkt einer Schaufenster-Zeitschrifts-Installation bei Steinbrener/Dempf & Huber in Wien stellt. In dieser Zusammenstellung werden die Gedanken und Eindrücke des Künstlers auf seinen Reisen eingefangen und als künstlerischer Ausdruck gegenwärtiger gesellschaftlicher Themen präsentiert.
Der Künstler nutzt bewusst starke, patriarchalisch geprägte Aussagen wie „Beherrscher der Welt. Besitzer der Böden. Gott habe ihn uns geschenkt. Bedienen wir uns ‚Freunde‘ der Welt!“ als kritische Reflexion über die männliche Dominanz in unserer Gesellschaft. Diese Aussagen, die die menschliche Vorherrschaft über die Natur betonen, werden durch die Anführungszeichen um „Freunde“ ironisiert, und die Ausrufezeichen hinterfragen die Selbstverständlichkeit dieser Behauptungen. Der Künstler stellt somit die gängige Annahme in Frage, dass die Welt dem Maskulien-Menschen unterworfen ist und regt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dieser Perspektive an.
Ein weiteres Element des Projekts ist die Beschreibung der technologischen Eingriffe in die natürlichen Ressourcen: „Die Luft ist ruhig, nur von weit her höre ich ein Surren der Liftanlagen.“ Hier wird die Technologisierung der Natur als Mittel zur schnelleren und effizienteren Nutzung der Umwelt angesprochen. Die Geräusche der Liftanlagen verweisen auf den Einfluss der Technologie auf die natürliche Ruhe und zeigen auf, wie wir uns durch technologische Eingriffe die Natur zunutze machen und gleichzeitig ihren ursprünglichen Zustand verändern.

Multibilder
2010, (Once upon a time.), acryl, canvas, 100 x 80 cm
Multibilder sind Werke, die eine Vielzahl von Interpretationsmöglichkeiten bieten, indem sie einen weiten und mannigfaltigen Raum für die Wahrnehmung eröffnen. Auch wenn Künstler:innen möglicherweise eine bestimmte Absicht oder Botschaft mit seinem Werk verfolgt, bleibt der Interpretationsspielraum für den betrachtende Menschen dennoch umfassend.
Abstraktes, bewegtes mit Ton I
(Kunstüberforschen, Kinokunst, Schikaneder Wien) Ekfluxus
Aus der Serie: Portrait du Voyage
2011, Kino, Video, Sound, Vienna DV – PAL, 720 x 576, 2 Kanäle, 48000 Hz
Abstraktes, bewegtes mit Ton II
(Kunstüberforschen, Kinokunst, Schikaneder Wien) Ekfluxus
Aus der Serie: Portrait du Voyage
2011, Kino, Video, Sound, Vienna DV – PAL, 720 x 576, 2 Kanäle, 48000 Hz
(Fluxus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „fließend“. In diesem Sinne bezeichnet die Kunstrichtung einen fließenden Übergang von Kunst und Leben. Gleichzeitig weist sie auf die Vergänglichkeit aller Dinge hin.)

Experimental garden
2010, C-Print, 60 x 60 cm
(At Art and Culture Office, Silpakorn University Thailand, 2014)
Unter im Lichthof
Musique concrète
«A fictive subway communication.»
2010, Vienna, Stereostück, AIFF-C-Audio, 2:58
Projektleitung: Peter Kozek Transmedialekunst
Universität für angewandte Kunst
Environment
Musique concrète
«Fancy Acoustic Environment»
2009, Digitalaudio, Lautsprecherstück, Stereostück, 03:10 min. Loop
Soundportrait Wien
Musique concrète
«Vienna Poetry, portrait of an acoustic environment»
2009, Digitalaudio, Lautsprecherstück, Stereostück, 05:00 min.
Text zu Soundportrait:
Eigentlich traumhaft, träumerisch jedoch im Stadtleben.
Statt Leben, leben in der Stadt. Aufregend, reizend und geizend.
Weiß zu grau, die Nichtankömmlinge, vernichtend und schmelzend.
Erschüttert und bekämpft. Machet Platze dem Schall und lasset nicht die Adern gefrieren.
Belebt den Puls, ein Rauschen und Kratzen. Harmonisch und berauschend. Störend, doch mit dem Resultat versöhnend.
Hektik mit verfrorenem Gesicht, bis hin zu allen, der Gesellschaftsschicht. Blutdruck ambivalent. Verkehr verkehrt. Doch Vertrautheit und Faulheit. Effizienz und Präsenz.
Das Grau, belebt und treibt empor. Entschwindend, gefolgt von trieben, treiben und Treibhaus. Der Duft, geschwängert mit Gummi, träger der Botschaften.
Wärme, Freiheitsdrang. Entlüften und verdauen. Entspringet dem Lebenswillen. Empor dem Himmel sich streckend. Gläserne Grenzen verlieren, unbeirrt unbehindert. Der Schall sich zu uns, schlängelnd und surrend, ungehindert hin begibt.
Stille, alleine, wärme und schwer. Müde, drinnen verkrochen am dunklen Abend, lange ist’s her. Gewärmt und verhört, betört und empört. Erkoren gekrönt und verpönt.
Immission und Emission. Depression und Aggression. Passion und Erektion.
Schneller, breiter und grösser. Affektion Transportierend, essenzielles tragen und versorgen.
Tägliche Schwankung alle Jahre wieder. Das Gehege wächst und lässt, sowohl als auch, Blühendes und Rauch.
Schwierige Worte, ohne Worte. Doch zieht es an diese Orte. So öffne die Pforte und horche, denken und bedenken.
Ein System, wie ein Ekzem. Profitierende Profil Profis. Räuber und Gendarm oder ein ach so schöner Frauenschwarm. Selbst die Gören gedeihen und empören.
Belästigung durch Verästelung. Doch sind wir auf gutem Wege. Reduziert und absorbiert. Für die Zukunft bluten und es entstehen neue Routen. Wir die Guten und die andern?
Hintendrein und allein?
Naturrein ungetrübt. Geübt, tummelnd und spielend. Der Markt kräftig Blüht. Entschädigung statt Erweiterung.
Nehmet und bringet alle davon. Dies wird der Leib des Deinen. Fundament des Neuen. Und fortschrittliches Fortschreiten auf gesundem Boden. Die Luft, gereinigt werde dein bewegen, auf all deinen Wegen.
«Vienna Poetry, portrait of an acoustic environment» ist eine Soundcollage der Vorgartenstrasse in Wien. Das Werk hat eine Dauer von 5 Minuten und wird über leistungsstarke Aktiv-Lautsprecher in Stereo abgespielt.
Während des Stücks wird ein Text vor den Lautsprechern vorgelesen, die zum Publikum gerichtet sind. Zunächst starten die Verkehrsgeräusche leise hinter dem Sprecher, und das Publikum kann die Worte hören und die Geschichte verstehen. Doch in der Mitte des Soundportraits wird der Verkehrslärm mit bis zu 100db immer lauter, sodass das Publikum nur noch Bruchstücke des Gesprochenen verstehen kann.
Ein Auszug aus dem gelesenen Text vermittelt Eindrücke wie: „Belebt den Puls, ein Rauschen und Kratzen. Harmonisch und berauschend. Störend, doch mit dem Resultat versöhnend. Hektik mit verfrorenem Gesicht, bis hin zu allen, der Gesellschaftsschicht. Blutdruck…“
Diese Kunstarbeit schafft eine Klanglandschaft, in der die Geräusche des städtischen Umfelds auf poetische Weise mit einer gelesenen Erzählung verschmelzen. Das Publikum kann die Komplexität des Klanges und seine Beziehung zur menschlichen Wahrnehmung erforschen.
Shadow and I
2008, Vienna
Sound- und Stopmotion, 17 sec
Shadow and I ist eine Videoarbeit, die 2008 in Wien entstanden ist. In diesem Sound- und Stopmotion-Stück wird ein Schatten im Zusammenspiel mit dem Künstler erkundet.
Die 17-sekündige Videoarbeit fängt eine persönliche Essenz von Selbstporträt, Identität und Selbstreflexion ein.



Private gravity
2007, Zurich, Milan, Vienna
Use the environment differently.
Ein experimenteller Ansatz, der die Kunstform der Performance auf neue Weise interpretiert und die Grenzen des Möglichen auslotet.
Private gravity von 2007 bearbeitet die Performance-Kunst durch einen innovativen Ansatz und öffnet in Wien die Tore für diese Dimensionen der performativen Kunst. Dieses Werk geht über konventionelle Grenzen hinaus und erforscht die Schnittstelle zwischen Performance und Extremsportarten. Hier wird Schwerkraft nicht nur als physikalisches Gesetz betrachtet, sondern als emotionale Kraft erweitert interpretiert. Jeder Moment der Aufführung wird zu einem interaktiven Spiel zwischen Raum und Zeit, wobei der Performer geschickt die traditionellen Konventionen durchbricht. Private gravity ist Performance; und es ist ein experimentelles Spiel mit Gravitation, welches die Zuschauer auf eine Reise durch die Welt der Kunst mitnimmt.



Daily Disturbance
2007, (Atmen), Projektion am Karlsplatz Kunsthalle, Wien
720 x 576 DV-PAL – 43 sec., Loop,
48Khz stereo Tonspur (fieldrecording)
«No other creature is so diverse, so closely linked
Alexander Demand, historian
with the dexterity of humanity, as the tree.»
Exhibition Publicspace Karlsplatz, Wien, 2007
The trees and its habitants in the big city have certainly not an easy life. The lungs of the world, in this case of the city, are too much supported through the arteries of the city, the traffic.
I filmed the roadtraffic arteries from a tall building down and installed the film as a projection of bloodstreams on the trunk of a parktree. The flickering, unrecognizable at first glance as a traffic-movie, is to sensitize the attention to trees.
Sain mentales Schauspiel
Urban Jib, 2006
Stopmotion und Soundproduction, 1:19 min
Luzern
Sain mentales Schauspiel ist ein surrealer Stopmotion-Film, der das Konzept des mentalen Schauspiels erforscht. Durch die harmonische Verbindung von visuellen Elementen, Musik entfaltet sich vor den Zuschauern eine spielerisch narrative Welt. Der Protagonist des Films reflektiert vor seinem inneren Auge über die imaginären Möglichkeiten eines nicht existierenden Hoverboards. Die Kombination aus Stopmotion-Animation und einem experimentellen Soundtrack schafft eine emotionale und ästhetische Resonanz. Sain mentales Schauspiel lädt das Publikum ein, in eine surreale Dimension einzutauchen, in der die Grenzen zwischen Realität und Vorstellungskraft verschwimmen und die Macht des mentalen Schauspiels im Mittelpunkt steht.
Roaming
Musique concrète
Sound im Raum, 2005, Installation mit Partitur für Liveshow, Sentimatt, Luzern
Projectmanagement: Prof. Franziska Lingg,
University of Applied Sciences and Arts, Lucerne CH
In der 8-Weg-Soundinstallation zum Thema Streunen betreten die Zuhörer:innen einen Ort der akustischen Wunder. In der Mitte von Lautsprechern und Aktivboxen stehend, werden sie von einer vielschichtigen Partitur umgeben, die die Klanglandschaften verschiedener Räume erklingen lässt. Jedes Geräusch wird präzise auf verschiedene Lautsprecherpaare dirigiert, während die Zuhörer:innen eine Klangreise erleben – vergleichbar mit einem Kino für die Ohren.
Die akustische Inszenierung vermittelt eine tiefgreifende Geschichte, die auf die Vielfalt unserer Gesellschaft und unserer Wahrnehmung abzielt. Durch den Wechsel der Klangkulissen tauchen die Zuhörer:innen in eine Reise durch unterschiedliche Umgebungen ein, die repräsentativ für die Diversität unserer heutigen Gesellschaft stehen. Die Installation reflektiert dabei den Einfluss digitaler Veränderungen auf unsere Wahrnehmung, eine Erfahrung, die sich von der unserer Eltern im 20. Jahrhundert deutlich unterscheidet. Diese akustische Arbeit hilft über die Facetten der Wahrnehmung in unserer vielschichtigen Welt nachzudenken.
Fernsehkinder, 2002
O.T., 2003
Some Old Videoworks
Mit Patrik Muchenberger und Timo Müller
2002 und 2003, Stopmotion- Soundpiece, St.Gallen
Kurzgeschichten über den Konsum und über Flori und Fauna.
